15.12.2014

Appell an Merkel: Stoppen Sie diese Gesundheitsgesetzgebung!

Der Bundesverband niedergelassener Fachärzte appelliert an die Bundeskanzlerin, sich in besonderem Maße für den Schutz des vertrauensvollen Arzt-Patienten-Verhältnisses einzusetzen. Zeichnen Sie mit!

Besondere Situationen bedürfen besonderer Maßnahmen. In Anbetracht der vielzähligen Gefahren und Fallstricke, die der derzeitige Entwurf des sog. Versorgungsstärkungsgesetzes aufweist, sieht sich der Verband genötigt, die Bundeskanzlerin um ein Machtwort zu bitten.

„Das Gesetz ist insgesamt so fehlerhaft und gefährlich für die medizinische Behandlung unserer Patienten, dass Frau Merkel es dringend in die Werkstatt des BMG zurückschicken sollte“, sagt Wolfgang Bärtl, Vorsitzender des Bundesverbandes niedergelassener Fachärzte. „Man gewinnt den Eindruck, dass man mit diesem Gesetzesvorhaben mutwillig die Freiberuflichkeit der Ärzte zerstören und sie lieber nur noch als Angestellte in einem staatlich gelenkten Gesundheitskonzernwesen haben will.“

Bereits in den letzten Wochen ist es zu Protesten bzw. essentieller Kritik von vielen Berufsverbänden und kassenärztlichen Vereinigungen gekommen. Zuletzt wurde eine einstimmige Resolution der kassenärztlichen Bundesvereinigung gegen das geplante Gesetz verabschiedet.

„Wir sind sehr besorgt“, sagt Bärtl. „Am 17.12.2014 wird der Gesetzentwurf im Kabinett beraten und stündlich erhalten wir neue geplante Änderungen, die allesamt eine Verschlechterung der ambulanten Versorgung nach sich ziehen werden. Man kann eigentlich nur hoffen, dass Bundeskanzlerin Merkel ein Einsehen hat.“

==>> Originalschreiben an die Bundeskanzlerin <<==


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Kategorie: BVNF, BFAV