16.03.2020

Risiko-und ältere Patienten sollten Praxiskontakte vermeiden. Schutzschirm auch für ambulanten medizinischen Versorgungsbereich!

In Anbetracht der aktuellen Entwicklungen der Corona-Infektionswelle rät der Bayerische Facharztverband - insbesondere älteren und Risikopatienten - von einem nicht dringend notwendigen Besuch der Facharztpraxen bis zur Entspannung der Lage ab. Neben den bekannten Risikofaktoren, wie Kontakt mit Infizierten, Aufenthalt in einem Risikogebiet in den letzten 14 Tagen bzw. Krankheitssymptome wie Fieber und Husten wären gerade unsere älteren Patientinnen und Patienten hoch gefährdet.

"Die Erfahrungen aus Italien zeigen, dass insbesondere ältere Patienten über 65 und multimorbide Risikopatienten mit einem hohem Risiko rechnen müssen, bei Infektion durch das Virus schwere Krankheitsverläufe zu erleiden", ruft der Vorsitzende des BFAV, Bärtl, Patienten und seine Kollegen gleichermaßen auf, diese Kontakte in den kommenden Wochen auf ein Minimum zu reduzieren.

Dazu könnten die Terminlisten primär nach diesen Risikogruppen geprüft werden und über einen telefonische Vorab-Kontaktaufnahme versucht werden, diese Termine zu verschieben bzw. das Problem ggf. telefonisch zu klären.

Von der Politik und KVB erwartet der Vorsitzende ein schnelles Signal in diese Richtung mit der klaren Ankündigung auch den ambulanten medizinischen Versorgungsbereich in Analogie zum stationären Sektor unter einen finanziellen Schutzschirm zu stellen.

Kategorie: Bayerischer Facharztverband, BFAV