bayerischerfacharztverband.de: Akutelles http://www.bayerischerfacharztverband.de/ Neues vom Bayerischen Facharztverband de bayerischerfacharztverband.de: Akutelles http://www.bayerischerfacharztverband.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif http://www.bayerischerfacharztverband.de/ 18 16 Neues vom Bayerischen Facharztverband TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Wed, 19 Jan 2022 16:34:02 +0100 »MFA-Bonus umsetzen« – BFAV fordert Lohnsteuerbefreiung für Praxismitarbeiter/innen http://www.bayerischerfacharztverband.de//aktuelles/artikelansicht/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1158 Der Bayerischer Facharztverband (BFAV) fordert als Dank für den außerordentlichen Einsatz in der... Für den Bayerischer Facharztverband begrüßt Vorstandsmitglied Dr. Wolfgang Bärtl, Orthopäde aus Neumarkt, „dass entgegen anders lautenden Mitteilungen von Seiten der Staatssekretärin Sabine Dittmar sich nun der Gesundheitsminister Karl Lauterbach mit der überfälligen Bonus-Zuwendung an die medizinischen Fachangestellten (MFA) ernsthaft befassen möchte. Unsere medizinische Fachangestellten haben in den vergangenen Jahren Großartiges zur Bewältigung dieser Pandemie geleistet. Sie haben sich neben der Regelversorgung, die in Anbetracht der Überlastung von Kliniken zugenommen hat, in ihrer Freizeit und an den Wochenenden zusätzlich an den Impf-Aktionen der Praxen beteiligt. Nur durch ihr überaus engagiertes Mitwirken konnte und kann auch künftig die medizinische Versorgung der Bevölkerung in diesen schwierigen Pandemie Zeiten aufrechterhalten werden,“ so lobt Bärtl.
Zustimmend dazu äußert sich auch BFAV-Vorstandskollege Dr. Dirk Potempa, aus seiner eigenen Praxiserfahrung als Urologe in Garmisch-Partenkirchen: „In Anbetracht der vorstehenden Omikron-Welle, bei der von einer zusätzlichen Belastung der Arztpraxen ausgegangen wird, ist es nicht nur eine Geste des Anstandes, sondern ein Gebot der Vernunft, den medizinischen Fachangestellten endlich die Ihnen zustehende Wertschätzung in Form einer geldwerten Zuwendung zukommen zu lassen.“
„Da es der Politik wohl an praktikablen Lösungen mangelt,“ schlägt der BFAV-Vorsitzende  vor, den medizinischen Fachangestellten „ab sofort für ein Quartal die Befreiung von der Lohnsteuer einzuräumen.“ Er bittet weiter darum, den Auszubildenden in Anbetracht der niedrigeren Vergütungen für ein ganzes Jahr Lohnsteuer Befreiung zu gewähren. Dieses Instrument wirke nicht nur als Dank für die schon erbrachte Leistung, sondern sei in die Zukunft gerichtet „als Motivation, in diesem sehr anstrengenden und aufreibenden Beruf zu bleiben. Langfristig ist eine adäquate Erhöhung der Vergütungen erforderlich, die jedoch eins zu eins in den jeweiligen Gebührenordnungen EBM und GOÄ einzukalkulieren und extrabudgetär auszuzahlen ist,“ so der abschließende Appell des Bayerischer Facharztverband-Vorstandes an die Politik.

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Bayerischer Facharztverband BFAV BVNF Wed, 19 Jan 2022 16:34:02 +0100
»Strafzahlungen stoppen« – BFAV fordert sofortige Honorarrückzahlung im Gematik-Chaos http://www.bayerischerfacharztverband.de//aktuelles/artikelansicht/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1157 Der Bayerischer Facharztverband (BFAV) fordert aufgrund der fortgesetzten Pannenserie bei der... „Wir fordern die sofortige Einstellung der Strafzahlungen bei Nichtanschluss an die Telematikinfrastruktur, einbehaltene Honorare müssen jetzt zurückgezahlt werden!“ Mit einem Aufruf zum Handeln stärkt BFAV-Sprecher und neugewähltes Vorstandsmitglied Dr. Gernot Petzold, Augenarzt aus Kulmbach, gleichzeitig Klageführer im Musterprozess gegen die TI-Zwangsanbindung seinen Kollegen den Rücken, nicht nachzugeben beim Schutz sensibler Patientendaten.
Betroffen von der neuerlichen Pannenserie sind laut Pressemitteilung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) vom 14.01.22 offenbar sogenannte Near-field-communication-fähige (kontaktlose) eGK der Generation 2.1. Werden die Datenträger in ein bestimmtes Kartenterminal eines zugelassenen Herstellers gesteckt, scheint es eine elektrostatische Entladung zu geben. Die KBV-Experten vermuten, dass potenziell mehrere Millionen eGK in Kombination mit dem Großteil der in Praxen vorhandenen Kartenterminals betroffen sein könnten. Die Entladung bedinge, dass das betroffene Kartenterminal jeweils einen kompletten Neustart erforderlich mache.
„Angesichts immer neuer Pannen in der TI muss diese fehlerbehaftete Telematikinfrastruktur gestoppt werden. Wir brauchen technisch ausgereifte Systeme, die zum einen die Sicherheit der hochsensiblen Patientendaten in den digitalen Karteien auf den Rechnern der Ärzte nicht gefährden und andererseits den Praxisablauf nicht behindern oder lahmlegen,“ so appelliert Petzold an die Verantwortlichen in Körperschaft und BGM abschließend.

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Bayerischer Facharztverband BFAV BVNF Tue, 18 Jan 2022 08:20:27 +0100
BFAV unter neuer Führung http://www.bayerischerfacharztverband.de//aktuelles/artikelansicht/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1156 Erhalt der Freiberuflichkeit und Selbständigkeit, Schutz des Arzt-Patientenverhältnisses und eine... In einer Online-Mitgliederversammlung wurde am 12.01.2022 der Vorstand des Bayerischen Facharztverbandes neu gewählt. Mit Dr. Wolfgang Bärtl, Orthopäde aus Neumarkt, Dr. Gernot Petzold, Augenarzt aus Kulmbach und Dr. Dirk M. Potempa, Urologe aus Garmisch-Partenkirchen, wurden drei sowohl praxis- als auch berufspolitisch erfahrene Kollegen als die drei Vorsitzenden gewählt. Dr. Peter Jung, Gynäkologe aus Haßfurt als Schriftführer, und Dr. Oskar Schmid, Orthopäde u. Unfallchirurg aus Nittenau/Oberviechtach, als Schatzmeister, komplettieren den neuen Vorstand. Als Sprecher des Vorstandes fungiert Dr. Peter Jung.

„Der Erhalt der Freiberuflichkeit und Selbständigkeit der niedergelassenen Fachärzte, der Schutz des Arzt-Patientenverhältnisses, insbesondere hinsichtlich sensibler Patientendaten, sowie feste und angemessen Preise für eine solide wirtschaftliche Basis der Praxen“ formuliert der neu gewählte Vorstand unisono die zentralen Ziele.

„Den Widerstand gegen die TI- Zwangsanbindung werden wir aufrechterhalten und sehen dem anstehenden Musterprozess mit unserem Klageführer und neuem Vorsitzenden Dr. Gernot Petzold zuversichtlich und mit Spannung entgegen“.

„Um die Interessen der niedergelassenen Fachärzte künftig besser vertreten zu können, bedarf es einer nachhaltigeren Vertretung der gemeinsamen fachärztlicher Interessen in den Körperschaften KV und Kammer“, fordert Dr. Peter Jung, neuer Sprecher des Vorstandes, alle fachärztliche Kolleginnen und Kollegen auf, sich zu engagieren, um bei den im Herbst diesen Jahres anstehenden Wahlen zur Vertreterversammlung der KVB bzw. Kammerwahlen ein starkes Votum zu erhalten - denn - nur gemeinsam sind wir stark!

„Wir niedergelassenen Fachärzte in Bayern leisten einen enormen Beitrag zur Gesundheitsversorgung in Bayern. Gerade in den schwierigen Zeiten der Pandemie haben wir mit unseren enorm engagierten MFAs nicht nur den Kliniken den Rücken freigehalten, sondern uns auch außerhalb unserer Kerntätigkeiten und in der Freizeit an den Impfaktionen beteiligt. Im Gegenzug erwarten wir endlich eine geldwerte Wertschätzung unserer MFAs durch die Politik, sowie eine Entbudgetierung unserer Leistungen“, fordert der Sprecher des Verbandes.

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Bayerischer Facharztverband BFAV BVNF Sat, 15 Jan 2022 08:17:29 +0100
TI: MEDI Baden-Württemberg und Bayerischer Facharztverband kooperieren http://www.bayerischerfacharztverband.de//aktuelles/artikelansicht/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1155 MEDI Baden-Württemberg und der Bayerische Facharztverband (BFAV) arbeiten gemeinsam daran, die... „Wir ärgern uns darüber, dass es in dieser Angelegenheit nicht vorangeht, obwohl es hier um eine quälende Frage für die Praxen geht“, erklären BFAV-Klageführer Dr. Gernot Petzold und MEDI-Vorstandsvorsitzender Dr. Werner Baumgärtner. „Dass die Praxen in der Pandemie mit 2,5 Prozent Honorarabzug bestraft werden, weil sie den unsicheren Konnektor nicht installieren wollen und Angst um die Sicherheit der Patientendaten haben, ist ebenfalls eine Frechheit“, betonen sie.

Sowohl in den Verfahren vor dem Stuttgarter Sozialgericht als auch vor dem Sozialgericht München ist nun mit Verhandlungen Anfang 2022 zu rechnen.   

Unisono kritisierten Baumgärtner und Petzold die vielen Sicherheitsmängel in der TI-Struktur. „Im Hinblick auf den letzten Hackerangriff auf das Softwareunternehmen Medatixx können diese Sicherheitsmängel in der TI für viele Praxisinhaber von existenzieller Bedeutung sein“, gab der BFAV-Vertreter zu bedenken. Er berichtet von Kolleginnen und Kollegen, die aus Sorge davor, gegen bestehende Rechtsformen, wie zum Beispiel die ärztliche Schweigepflicht oder die DSGVO zu verstoßen, ihre Kassenarztzulassungen zurückgegeben haben oder vorzeitig in den Ruhestand gegangen sind. „Das könnte zur Folge haben, dass die Kassenärztlichen Vereinigungen die ambulante wohnortnahe Versorgung nicht mehr überall sicherstellen können“, warnt Petzold.

Die Delegiertenversammlung von MEDI Baden-Württemberg am 17. November unterstützte einstimmig alle Resolutionen des 125. Deutschen Ärztetags zur TI und forderte die politisch Verantwortlichen zu einem Neustart einer TI 2.0 auf. „Wir brauchen eine sinnvolle Digitalisierung im Gesundheitswesen, die eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sein muss und ohne Zwang und Strafen auskommt“, betont Baumgärtner.

Praxen seien keine Versuchslabore für eine technisch veraltete und unsichere TI. „Wir können keine Haftung übernehmen für Komponenten, die wir unter Zwang in den Praxen installieren müssen, ohne diese prüfen zu können“, erklärt er und ergänzt: „Die TI muss nicht nur im Hinblick auf die Datensicherheit kritisch gesehen werden, auch die Einführung neuer Komponenten wie eAU und eRezept ist mangels Praktikabilität und Funktionsfähigkeit gescheitert.“

MEDI und der BFAV fordern, dass Strafen für TI-Verweigerer sofort zurückgenommen werden sollen, bis die TI 2.0 technisch steht, ausreichend erprobt und sicher ist. Eine weitere Zwangsinstallation der unsicheren Konnektoren in den Praxen wäre angesichts der Probleme, der auslaufenden Konnektorenzertifikate ab 2022 und einer TI 2.0 ohne Konnektoren eine Verschwendung von Steuergeldern.

„Anwendungen wie eAU oder eRezept dürfen erst nach ausreichender Prüfung in die Praxissoftware installiert werden. Die Haftung bei fehlerhaften Lösungen darf nicht den Praxen aufgeladen werden, sondern muss die gematik übernehmen, die für die Technik und die Sicherheit der TI verantwortlich ist“, sind sich Petzold und Baumgärtner einig.

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Bayerischer Facharztverband BFAV BVNF Thu, 25 Nov 2021 13:23:24 +0100
»Steter Tropfen hilft« Bonuszahlung für MFA – Gesundheitsminister erfüllen BFAV-Forderung http://www.bayerischerfacharztverband.de//aktuelles/artikelansicht/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1154 „Steter Tropfen höhlt den Stein“, so freut sich der Vorsitzende des Bayerischen Facharztverbandes... Bärtl dankt den vielen Kollegen, die die Initiative des Bayerischer Facharztverbandes zugunsten der Mitarbeiteranerkennung nachhaltig unterstützt haben.  „Unser hartnäckiges Engagement, das wir in wiederholten Pressemeldungen Anträgen und persönlichen Gesprächen mit den maßgeblichen Politikern eingebracht haben, scheint belohnt zu werden.

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Thu, 25 Nov 2021 12:48:05 +0100
Kostenschere öffnet sich weiter – BFAV lehnt KVB Haushalt ab http://www.bayerischerfacharztverband.de//aktuelles/artikelansicht/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1152 Der Bayerische Facharztverband (BFAV) stemmt sich in der KVB-Haushaltsdebatte mit Vehemenz dagegen,... Die Prüfung der Jahresrechnung 2020 und die Haushaltsplanung 2022 nutzten die Vertreter des BFAV, sich mit der Finanzpolitik der amtierenden KV-Spitze auseinanderzusetzen. Ins Auge fallen dabei die weit überdurchschnittlichen Ausgabensteigerungen in der Kontengruppe 65, in der die sog. organisatorischen Aufgaben der KVB zusammengefasst sind. Im Wesentlichen umfassen diese die Kosten für die Sicherstellung, zu der die haus- und fachärztliche Weiterbildung gehört, die Sicherstellung, der ärztliche Bereitschaftsdienste und die Abgabe an die KBV.  So stiegen diese Kosten seit dem Jahr 2012 um das Vierfache, von 25 Mio auf aktuell 102 Mio Euro. Im nächsten Jahr erhöht sich der Betrag laut Plan erneut auf dann 120 Mio Euro.

Griff in die Tasche der Vertragsärzte

Bekanntlich konnten diese exorbitanten Steigerungen nur durch einen kräftigen Griff der Körperschaft in die Taschen der Praxen ausgeglichen werden. Der Verwaltungskostensatz musste deshalb im Jahr 2021 um 36 % von 2,5 auf 3,4 %  erhöht werden. Hauptreiber dieser unwirtschaftlichen Entwicklung sind zum einen die vom Gesetzgeber aufoktroyierten Aufgaben wie die Kosten zur Weiterbildung des haus- und fachärztlichen Nachwuchses. Den Löwenanteil verschlingen jedoch die durch die Decke gehenden Kosten für den ärztlichen Bereitschaftsdienst. „Selbst veranlasste und zu verantwortende Projekte, wie die Bereitschaftsdienstreform mit den teueren Fahrdiensten und den Bereitschaftspraxen an den Kliniken in Bayern treiben die Kosten unaufhaltsam in die Höhe, ohne dass wir uns sicher sein können, dass uns die Politik künftig den Sicherstellungsauftrag für die Notfallversorgung nicht trotzdem entziehen wird“, forderte der Vorsitzende des BFAV Dr. Wolfgang Bärtl die KVB zu einer selbstkritischen Reflexion auf und erwartet von der im nächstes Jahr neu zu wählenden Vertreterversammlung und Vorständen deutlich mehr Phantasie und Konzepte, um dieser Entwicklung angesichts drohender Inflationskosten von 4%  und den überdurchschnittlich steigenden Kosten für Personal und Ti entgegenzutreten. Die VV-Mitglieder des BFAV kritisierten diese unwirtschaftliche Entwicklung. Der Haushaltentwurf wurde dessen ungeachtet in der Vertreterversammlung mit den Gegenstimmen der Bayerischer Facharztverband-Fraktion angenommen.

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Sun, 21 Nov 2021 15:55:39 +0100
Impfen – Jetzt! http://www.bayerischerfacharztverband.de//aktuelles/artikelansicht/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1151 Die Corona-Inzidenzen in Bayern steigen rasant bei unzureichender Impfquote und dringend... Während die Inzidenzen für COVID 19  - Infektionen auch in Bayern rasant steigen, verharren wir in einer  dramatisch niedrigen Impfquote und können die Nachfrage für dringend erforderliche Booster-Impfungen nicht ausreichend bedienen. Das Gesundheitssystem steht insbesondere hinsichtlich der drohenden Zahlen intensivpflichtiger Patienten vor dem Kollaps mit unwägbaren Konsequenzen für unsere Gesellschaft.

Die Praxen sind während ihrer normalen Öffnungszeiten überlastet mit der Versorgung ihrer Patienten, dem Impfen und insbesondere mit den Abstrichen bei Patienten mit Covid-verdächtigen Symptomen.

Wir möchten Sie daher dringend bitten, sich an der Aktion „Impfen jetzt “ zu beteiligen und den Patienten in Ihren Facharztpraxen zusätzliche Impfmöglichkeiten, ob während, nach der Sprechstunde oder am Wochenende anzubieten.

„Nur wenn wir gemeinsam mit unseren MFA`s die Ärmel hochkrempeln und möglichst viele Menschen in möglichst kurzer Zeit impfen, können wir wortwörtlich die „Bescherung zu Weihnachten noch abmildern.“ appelliert der Vorstand des BFAV an alle niedergelassenen Fachärzte.

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Fri, 19 Nov 2021 14:47:33 +0100
Kehrt vor der eigenen Tür! – BFAV entsetzt über AOK-Sofortproramm http://www.bayerischerfacharztverband.de//aktuelles/artikelansicht/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1149 „AOK-Patienten können sich beim Kassenvorstand Martin Litsch bedanken, wenn sie künftig, vor... Die von AOK-Chef Litsch der künftigen Regierung angebotenen Einsparvorschläge treffen insbesondere Facharztpraxen, die mit Neupatienten einen besonders hohen Aufwand haben, der sich betriebswirtschaftlich nicht darstellen lasse. Mit diesem Wissen im Hintergrund sei die Idee „…rein provokativ“. 

Solange Krankenkassen weiter völlig sinnfreie Satzungsleistungen unbudgetiert gewähren, solange jeder AOK-Versicherte seinen persönlichen Physio- und Heilpraktiker wunschgemäß bezahlt bekommt und solange DIGA's (Digitale Gesundheitsapps) für ein Jahr genau so viel Kosten verursachen, wie die Fallwerte für 2,5 Jahre orthopädischer Behandlung, dann stimmt bei diesem AOK-Sparprogramm etwas nicht. 

Die Verweigerung einer ausreichenden Bezahlung der ärztlichen Leistungen ist angesichts dieser Realität der Beitragsverschwendung eine Unverschämtheit“, so Bärtl, der seine Kritik mit der Prognose schliesst: „So werden Leistungseinschränkungen  alternativlos.“

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Bayerischer Facharztverband BFAV BVNF Mon, 25 Oct 2021 12:57:52 +0200
»Not kennt kein Gebot« – BFAV fordert TI-Widerstand mit Aktionen statt Resolutionen http://www.bayerischerfacharztverband.de//aktuelles/artikelansicht/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1148 „Not kennt kein Gebot!“, so sieht der Vorstand des BFAV den einstimmigen Beschluss des Bayerischen... „Not kennt kein Gebot!“, so sieht der Vorstand des BFAV den einstimmigen Beschluss des Bayerischen Ärztetages zur Aussetzung der TI - Zwangsanbindung als klaren Auftrag der Ärzteschaft an die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns KVB gerechtfertigt, die Zwangsanbindung zur TI auszusetzen und die einbehaltenen Honorare zu erstatten. Der Druck, der aktuell damit auf die vom TI-Chaos betroffenen Ärzte ausgeübt werde, könne allerdings nicht mittels einer Petition – wie von der KVB derzeit verabschiedet – beseitigt werden.

Der BFAV kennt Kollegen, die deshalb vor der Zeit das KV-System verlassen haben bzw. verlassen wollen, weil sie nicht bereit sind, die Datensicherheit ihrer Patienten in Frage zu stellen. „Es werden vor allem die patientennahen kleineren Praxen der Grundversorgung gerade in den Regionen sein, die diese inakzeptablen und impraktikablen Arbeitsbedingungen einer datenunsicheren und unzuverlässigen TI-Struktur nicht länger ertragen können.“ Mit deren Verlust gefährde die KV den eigenen Sicherstellungsauftrag und steht damit in der Verantwortung gegenüber Patienten und Ärzten.

Die von der Kassenärztlichen Vereinung Bayerns (KVB) eingebrachte Petition sei deshalb zwar „prinzipiell zu begrüßen, löst aber nicht die drängenden Probleme, der übergestülpten TI“, fordert der BFAV die Körperschaft auf, dem Beispiel anderer KVen, wie z.B. in Hessen, zu folgen und nach dem Motto „Not kennt kein Gebot“ die Zwangsanbindung zugunsten einer freiwilligen Anbindung auszusetzen und die Honorarstrafen sofort einzustellen.

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Bayerischer Facharztverband BFAV BVNF Wed, 20 Oct 2021 11:13:58 +0200
TI-Anschluss nur »freiwillig« – BFAV-Antrag erhält einstimmiges Votum http://www.bayerischerfacharztverband.de//aktuelles/artikelansicht/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1147 „Der Zwang zum Anschluss an die Telematikinfrastruktur soll ausgesetzt werden. Der Anschluss von... „Der Zwang zum Anschluss an die Telematikinfrastruktur soll ausgesetzt werden. Der Anschluss von niedergelassenen Ärzten und Kliniken an die TI soll freiwillig bleiben. Die einbehaltenen Honorarkürzungen der nicht an die TI angeschlossenen Ärzte sind unverhältnismäßig und sollen ausbezahlt werden!" Mit diesem einstimmigen Votum unterstützen die Delegierten des 80. Bayerischen Ärztetages in Hof den Antrag des bayerischen Facharztverbandes, den der BFAV-Vorsitzende Dr. Wolfgang Bärtl im Plenum mit dem Hinweis auf die „technisch unausgereifte und datenschutzrechtlich umstrittene Telematikinfrastruktur“ begründet.

Der Zwang zum Anschluss an diese TI führe dazu, dass niedergelassene Ärztinnen und Ärzte ihre Kassenzulassungen vorzeitig zurückgeben. „Das gefährdet die flächendeckende medizinische Versorgung. Viele Kliniken und Praxen stehen vor technischen Problemen beim Anschluss an die Telematikinfrastruktur, die Anschlusskosten und die laufenden Betriebskosten sind unwirtschaftlich,“ berichtet Bärtl, der als Orthopäde in Neumarkt/Opf. tätig ist „aus hautnaher Erfahrung.“ 

Die medizinische Sicherstellung müsse im Interesse der Patienten Vorrang haben. Die zwanghaften Honorarkürzungen und eine faktische Ausgrenzung der anschlussverweigernden Praxen, aus der Versorgung seien sofort zu beenden. Bärtl ist überzeugt von der „Signalwirkung dieses klaren Appells an die Politik und die KV-en, wie bereits in Hessen geschehen. Der BFAV unterstützt daher weiterhin die Musterklage gegen den Zwangsanschluss an die TI.

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Mon, 18 Oct 2021 14:13:34 +0200
TI-Zwangsanbindung – erste KV zieht die Reißleine! http://www.bayerischerfacharztverband.de//aktuelles/artikelansicht/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1146 BFAV-Einsatz für den Datenschutz zeigt Erfolge. „Honorarabzüge für alle TI-Widerständler sind -... BFAV-Einsatz für den Datenschutz zeigt Erfolge.

„Honorarabzüge für alle TI-Widerständler sind - zumindest für die Kassenärzte in Hessen ab sofort Vergangenheit,“ freut sich der Klageführer- des Bayerischen Facharztverbandes Dr. Gernot Petzold über den Erfolg im Kampf seines Verbandes gegen eine „unausgereifte und datenschutzrechtlich umstrittene TI-Zwangsanbindung“.
Der Augenarzt aus Kulmbach sieht in der Entscheidung der KV Hessen, TI-Verweigerern „Straffreiheit“ mit der Rückzahlung zurückgehaltener Honorare zu gewähren, einen bundesweiten Dammbruch zu dem die Solidarität des Bayerisches Facharztverbandes mit den betroffenen Ärzten wesentlich beigetragen habe.
Politische Entscheidungsträger und die KVen waren sich nicht im Klaren darüber, dass vielen Ärzte der Schutz der Patientendaten und die Berufsfreiheit wichtiger als ihre Kassenzulassung ist. In den letzten Monaten hatten immer mehr Kassenärzte aus Protest gegen den Zwang zum Anschluss an die Telematikinfrastruktur ihre Kassenzulassung vorzeitig zurückgegeben.
„Es lohnt sich zusammenzustehen und gemeinsam gegen gefährliche Auswüchse einer überzogenen Gesundheitsbürokratie zu kämpfen,“ so Petzold abschließend.

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Bayerischer Facharztverband BFAV BVNF Mon, 11 Oct 2021 19:32:07 +0200
Linker Wahlkrampf – Fachärzte warnen vor »gefährlichem Populismus« im Gesundheitswesen http://www.bayerischerfacharztverband.de//aktuelles/artikelansicht/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1145 »Erneut wird pünktlich zur Bundestagswahl das Gespenst der Bürgerversicherung aus der Mottenkiste... In der aktuell aufgeheizten Wahlkampfsituation spricht der in Neumarkt/Opf. tätige Orthopäde von einer gezielt geführten Neiddiskussion, die in der noch immer angespannten Situation der Corona-Pandemie gerade für die Einsatzkräfte in den Praxen „ein demotivierender Schlag ins Gesicht ist“.  Bärtl verweist darauf, dass ohne die massive Mithilfe der niedergelassenen Ärzte die Impfquote erheblich schlechter wäre.
Das Gutachten hält zudem fest, dass die „Kostenersparnis“ schon in 6 Jahren verpufft wäre. Für diesen temporären Effekt würde das einzigartig erfolgreiche duale System der Krankenversicherungen zerschlagen und die Privatversicherten durch Vereinnahmung ihrer mitunter jahrzehtelang ersparten Rückstellungen enteignet werden. Dabei wurden noch nicht einmal die katastrophalen finanziellen Konsequenzen der niedergelassenen Ärzte berücksichtigt, mit denen sie von der GKV insuffizient bezahlte Leistungen für GKV Versicherte kompensieren, damit diese auch von First-Class-Leistungen profitieren, die anderenfalls niemals etabliert worden wären.
„Wer hier mit kurzfristigen Pseudo-Einsparvorschlägen auf Wählerfang geht, nimmt sehenden Auges das Ende unseres gut funktionierenden dualen Gesundheitssystems in Kauf. Das ist eine unverantwortliche Billige-Jakob-Politik für den Markplatz auf dem Rücken der Patienten von morgen,“ so kommentiert der BFAV-Sprecher abschließend den Vorstoß der Linken. 

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Bayerischer Facharztverband BFAV BVNF Wed, 14 Jul 2021 11:18:00 +0200
Impfkosten: teuer und bürokratisch –staatliche Zentren impfen 10 mal teurer als niedergelassene Ärzte http://www.bayerischerfacharztverband.de//aktuelles/artikelansicht/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1144 Unerklärliche „Preisunterschiede“ gibt es in der Vergütung von Impfleistungen zwischen Arztpraxen... „War es zu Beginn der Impfkampagne vielleicht noch nachvollziehbar, Impfzentren aus dem Boden zu stampfen und dort zu Mondpreisen mit den Impfungen der am meisten gefährdeten Patienten zu starten, aber nun muss auch der letzte politisch Verantwortliche erkennen, dass die Impfungen in den Praxen wesentlich effizienter erbracht werden - weil wir es seit Jahrzehnten können und leisten,“ so argumentiert der selbst als Impfarzt in seiner Praxis in Neumarkt/Opf. tätige Orthopäde Dr. Wolfgang Bärtl, Vorsitzender des Bayerischen Facharztverbandes.

In der aktuellen Phase sollten die Impfungen schnell und dezentral erfolgen. Dies sei in den Praxen der Niedergelassenen am besten leistbar. „Dazu braucht es aber auch einen adäquaten finanziellen Anreiz, der die ohnehin am Limit arbeitenden Praxen motiviert, zusätzliche Schichten einzulegen,“ erinnert Bärtl die verantwortlichen Gesundheitspolitiker. „Man darf hier nicht schon wieder die Niedergelassenen als „billigen Jakob“ missbrauchen.“

Der bürokratische und personelle Aufwand ist mit der derzeitigen Vergütung von 20 EUR nicht kostendeckend, geschweige denn ertragsbringend. Wie aus aktuellen Berichten der Medien publiziert wurde, betragen die Kosten/Impfung in den Impfzentren ca. 200 EUR!

https://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a-z/mex/sendungen/mex-das-marktmagazinam-19052021,sendung-118820.html

„Die Wahrheit liegt wie so oft in der Mitte“, kommentiert der Bayerischer Facharztverbandssprecher. „Wenn wir den Impfturbo zünden nund nachhaltig am brummen halten und die Steuerzahler gleichzeitig vor einer unnötigen Geldverschwendung schützen wollen, dann brauchen wir eine deutlich verbesserte Vergütung der Impfung in den Praxen, die bei ca. 50 EUR für eine Erst- und 40 EUR für eine Zweitimpfung liegen muss. Die Politik wird aufgefordert, diese grobe Ungerechtigkeit in der Vergütung zeitnah auszugleichen.

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Bayerischer Facharztverband BFAV BVNF Thu, 20 May 2021 18:00:56 +0200
Impfunterstützung – Privatärzte dürfen an die Impffront http://www.bayerischerfacharztverband.de//aktuelles/artikelansicht/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1143 Mit einem landesweiten Aufruf an die 6000 Kollegen im Freistaat geht der Bayerische Facharztverband... „Hauptsache es wird geimpft - welcher Arzt es tut, spielt dabei keine Rolle!“ zeigt sich Dr. Ilka Enger, Vorsitzende des bayerischen Facharztverbandes (BFAV) zufrieden, dass durch Intervention des BFAV nun auch Privatärzte in das Impfgeschehen eingreifen dürfen. „Wir haben uns dafür stark gemacht, dass auch Privatärzte in Zukunft beim Impfen eine Rolle spielen,“ freut sich Enger: „Es kann ja nicht sein, dass durch bürokratische Hemmnisse das Potential aller niedergelassenen Ärzte nicht voll ausgeschöpft wird.“
So hatte sich der bayerische Facharztverband erfolgreich dafür eingesetzt, dass auch Privatpraxen endlich mit Impfstoff beliefert werden dürfen. Gekrankt hatte es unter anderem daran, dass es bis dato für diese Arztgruppe keine Möglichkeit gab, ihre Impfquoten über die entsprechende Plattform der KVen elektronisch zu melden. Hier zeige sich einmal mehr, „dass die Abhängigkeit von einem Monopol der Telematik-Infrastruktur eher Schaden als Nutzen produziert,“ erklärt Enger. „Wenn die Erlaubnis zu impfen an solch verkrusteten Strukturen hängt, dann muss man sich nicht wundern, dass Deutschland weit hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt. Es fehle einfach an pragmatischen Lösungen, bedauern die Verantwortlichen des BFAV einhellig.

Mehr Mut zur Pragmasie

Mit Pragmasie tue sich der Bundesgesundheitsminister nun einmal sehr schwer, wie man an den fortgesetzten Pannen der Pandemiebewältigung von Maskenbeschaffung über das Fehlen aussagekräftiger Daten bis hin zu dem Desaster bei der Organisation der Impfungen erkennen könne. „Die Politik wäre gut beraten, wenn sie endlich anerkennen würde, dass sie gerade von dem Einsatz der selbständigen und freiberuflichen Ärzte profitiert haben,“ erklärt auch Wolfgang Bärtl, Sprecher des BFAV. „Und wenn man diese Erkenntnis auch in politisches Handeln und in Vertrauen in die Akteure umsetzen würde - Freiberuflichkeit muss endlich wieder als Wert in Deutschland geschätzt werden, der unserem Gesundheitswesen auch Stabilität und Resilienz verleiht.“ Der bayerische Facharztverband fordert deshalb, dass die Freiberuflichkeit der Ärzte anerkannt, geschützt aber auch adäquat finanziert werden muss. Das sei einer der Wahlprüfsteine, die man im Bundeswahlkampf den Parteien vorlegen werde.

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Bayerischer Facharztverband BFAV BVNF Wed, 19 May 2021 10:16:10 +0200
Egal welcher Arzt impft – Hautptsache schnell! http://www.bayerischerfacharztverband.de//aktuelles/artikelansicht/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1142 Mit einem landesweiten Aufruf an die Facharzt-Kollegen im Freistaat geht der Bayerische... »ES IST EGAL WELCHER ARZT IMPFT – HAUPTSACHE IST, ES WIRD GEIMPFT – UND ZWAR SCHNELL!«
Mit diesem dringenden Appell wendet sich BFAV-Sprecher Dr. Wolfgang Bärtl, selbst niedergelassener Orthopäde in Neumarkt /OPf. an seine Facharztkollegen. „Führen Sie möglichst alle in Ihren Praxen COVID-19 Impfungen durch!“ In Anbetracht der fortgesetzten Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes werde es kaum eine andere Möglichkeit geben, „diesen unsäglichen und folgenschweren Lockdown damit zu beenden, dass zwei Drittel der Bevölkerung gegen die COVID-19-Infektion immunisiert sind,“ betont der Kulmbacher Augenarzt Dr.Gernot Petzold, der einen gleichlautenden Aufruf bereits vor einer Woche im Landkreis Kulmbach veröffentlichte.

Die Infektionsraten in zahlreichen bayerischen Landkreisen bewegen sich seit Wochen auf hohem Niveau. Die Impfungen in den Zentren kommen dagegen nur langsam voran. Rechnet man die bisherigen Impfzahlen hoch, würde es ohne Hilfe der niedergelassenen Fach- und Hausärzte egal ob kassen- oder privatärztlich tätig bis Ende des Jahres dauern, bis eine Herdenimmunität erreicht sein werde, so die Befürchtung des BFAV. Den Bundesgesundheitsminister fordern wir auf, die Impflieferungen umgehend auch an Privatärzte freizugeben, um maximal an Tempo zu gewinnen.

Herdenimmunität bis Juli

„Wir betrachten es deshalb als äußerst wichtig, dass sich alle niedergelassenen Fachärzte neben den Hausärzten und den Betriebsärzten an den Impfungen der Bevölkerung in Bayern (und darüber hinaus) in ihren Praxen beteiligen,“ so bittet Bärtl eindringlich. Diese Impfungen ließen sich in den Praxisalltag ohne größere Verwerfungen integrieren, so sein Verweis auf bereits laufende Unterstützung. Viele BFAV Mitglieder impfen bereits seit Ostern jede Woche mindestens 18 Patienten. „Wenn sich alle fachärztlichen und hausärztlichen Praxen an den Impfungen beteiligen und auch nur diese Mindestabnahmemenge impfen würden, wären Ende Juli bereits zwei Drittel der Bevölkerung Bayerns mit der 2. Impfung versorgt und wir hätten Herdenimmunität hergestellt. Für einen weiteren Lockdown der Schulen und der Wirtschaft bestünde dann keine rechtliche Handhabe mehr,“ so versichert der BFAV-Sprecher im Hilferuf an seine Kollegen.

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Bayerischer Facharztverband BFAV Wed, 28 Apr 2021 17:27:24 +0200